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AVOVA Sperling Reha

Perfekt angepasst an jedes Wachstumsstadium des Kindes.

AVOVA Sperling Reha

Bietet maximale Sicherheit mit anpassungsfähigem 5-Punkt-Gurt und einfacher ISOFIX-Installation, perfekt angepasst an jedes Wachstumsstadium des Kindes.

Er macht es möglich: Ein Sicherheitsgurt und Positionierungsgurt* in einem, der von 76 cm - 135 cm ohne Umbau nutzbar ist. Für durchgängige Sicherheit und Komfort. Einfaches Handling von den ersten Ausflügen bis ins Schulalter – immer der richtige Halt und Schutz für das Kind.

*Ab 100 cm Körpergröße muss der 3 Punkt-Gurt mitgenutzt werden.

GMFCS Level 3 bis 5

Passend für eine Körpergröße von 76 - 135 cm

max. Nutzergewicht → bis 36 kg

Sehen Sie sich jetzt kostenlos den Ratgeber Autositze – Auf jeder Fahrt die passende Lösung für Reha-Kinder & Eltern an

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AVOVA Sperling Reha

Sicherheits-Kopfstütze

Eine ergonomische Kopfstütze bietet optimalen Schutz für den sensiblen Kopf- und Halsbereich des Kindes.

ISIP-Seitenaufprallschutz

ISIP-Seitenaufprallschutz

Die smarte integrierte Sicherheitstechnik im Sitz reduziert effektiv Seitenaufprallkräfte. Das spart Raum und schafft mehr Platz.

5-Punkt-Gurtsystem

5-Punkt-Gurtsystem

mit einer Hand einstellbar

Der zentrale Versteller ermöglicht eine einfache und schnelle Anpassung an die Bedürfnisse des wachsenden Kindes.

AVOVA Sperling Reha
ist verlässlich getestet

Was bedeutet unser Autositz-Siegel?

Das neue Siegel steht für geprüfte Sicherheit,
verlässliche Qualität und höchste Zuverlässigkeit.

Dieser Reha-Autositz wurde speziell für Kinder mit besonderen Bedürfnissen entwickelt und unter strengsten Sicherheitsstandards geprüft. Die Stabilität und Belastbarkeit sind durch umfangreiche Crashtests nachgewiesen – getestet nach Kriterien, die mit der ECE R129 vergleichbar sind.

So wird maximale Sicherheit auch unterwegs gewährleistet. Neben unabhängigen externen Prüfungen werden höchste Standards in Entwicklung, Fertigung und Kontrolle durch eine zertifizierte Produktion nach DIN ISO 9001 sowie durch ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN ISO 13485 sichergestellt.

Seit 1988 steht Thomashilfen für wegweisende Lösungen im Bereich Reha-Autositze. Unsere langjährige Erfahrung und unser hoher Anspruch an Qualität fließen in jedes Detail ein – für Schutz, auf den sich Familien verlassen können.
 Siegel für geprüfte Sicherheit, verlässliche Qualität und höchste Zuverlässigkeit.

Besonderheiten des AVOVA Sperling Reha:
  • Punktgenaue Anpassung der Pelotten:
    Zur Unterstützung einer verbesserten Oberkörperhaltung an das Kind

  • Einfaches Handling:
    Das Verriegeln der Höhenbegrenzung der Kopfstütze zeigt an, wann beim 5-Punkt-Gurt der Wechsel von einem Sicherheits- zu einem Positionierungsgurt erforderlich ist, Bedienfehler sind ausgeschlossen*

  • Flexibilität durch Zubehör:
    Eine Vielzahl an Anpassungsoptionen wie Dreh- und Neigungsplatte, die eine optimale Ausrichtung und komfortable Ruhepositionen ermöglichen

*bei Verwendung des Fahrzeugeigenen 3-Punkt-Gurtes

AVOVA Sperling Reha - Beispiel: 76 cm - 100 cm Körpergröße, 5-Punkt-Gurt, ISOFIX & Top Tether

76 cm - 100 cm Körpergröße

5-Punkt-Gurt, ISOFIX & Top Tether
AVOVA Sperling Reha - Beispiel: 100 cm - 135 cm Körpergröße, 3-Punkt-Gurt (Optinal: ISOFIX, Top Tether, 5-Punkt-Gurt zum Positionieren)

100 cm - 135 cm Körpergröße

3-Punkt-Gurt (Optinal: ISOFIX, Top Tether, 5-Punkt-Gurt zum Positionieren)

Badge - Pionier für Reha-Autositze – seit 1988

Pionier für Reha-Autositze – seit 1988

Seit über 30 Jahren versorgt Thomashilfen in Kooperation mit starken Partnern wie Britax, Römer oder RECARO besondere Kinder mit Reha-Autositzen. Heute nutzen wir unser Know-How auch zur Entwicklung von eigenen Reha-Autositzen. In sie fließt all unsere langjährige Erfahrung um die Bedürfnisse von Kindern und Eltern ein

Funktionsbeispiele

THORAXPELOTTEN sind eine wichtige Stütze für den Oberkörper, SITZSEITENPOLSTER geben Oberschenkeln Halt

Thoraxpelotten

sind eine wichtige Stütze für den Oberkörper, Sitzseitenpolster geben den Oberschenkeln Halt.

Kopfpolster - Kann über innenliegenden Taschen aufgeplostert werden und somit die Passform optimiert werden.

Kopfpolster

Kann über innenliegenden Taschen aufgeplostert werden und somit die Passform optimiert werden.

Sichere Fixierung und Schutz - Der 5-Punkt-Gurt hält das Kind in Position, das verdeckte Gurtschloss verhindert unerwünschtes Öffnen.

Sichere Positionierung und Schutz

Der 5-Punkt-Gurt hält das Kind in Position, das verdeckte Gurtschloss erschwert unerwünschtes Öffnen.

Abduktionsführung - Ist abnehmbar, sorgt für eine gute Sitzposition und verhindert das Überschlagen der Beine.

Abduktionsführung

Ist abnehmbar, sorgt für eine gute Sitzposition und verhindert das Überschlagen der Beine.

Videobeispiele

AVOVA Sperling Reha - Teaser / Vorstellung
AVOVA Sperling Reha - Einbau ins Auto

Maße & Gewichte

Maße & Gewichte AVOVA Sperling Reha
Sitztiefe (bis Schrittgurt) 16 cm (21 cm)
Sitztiefe (bis Vorderkante) 35 cm
Sitzbreite 26 cm - 37 cm
Rückenhöhe (Sitz innen) 53 - 76 cm
Schulterhöhe (Gurtführung) 30 - 51 cm
Sitzkantelung (Grundmodell) 10°
Sitzkantelung (mit Neigungsplatte)* 2,5° / 5° / 7,5° / 10°
Gesamtmaße (B x H x T) 43 x 63 x 47 cm
Gewicht des Sitzes 13 kg
Körpergröße Nutzer 76 - 135 cm
max. Nutzergewicht 36 kg

* Mit der Neigungsplatte lässt sich die Sitzneigung in 2,5° Schritten um bis zu 10° erhöhen – auf insgesamt maximal 20°.

Zubehör

Adapterplatte + Funktions-Unterbauten sind Voraussetzung für die Nutzung des Zubehörs.

Zubehör für Funktions-Unterbauten

Zubehör für AVOVA Sperling Reha

Grundausstattung

AVOVA Sperling Reha

Sitz und Rücken mit integrierter 9-fach höhenverstellbarer Kopfstütze, Kopfpolster mit Tasche; inkl. integrierter Rastarme zur Verankerung des Sitzes in den Isofix-Aufnahmepunkten entsprechend ausgerüsteter Fahrzeuge; integrierte Rückenlehnenverstellung; Seitenaufprallschutz durch intergrierte Energieabsorbierende Elemente; abnehmbare Thorax- und Sitzseitenpelotten; 5-Punkt- Gurt; Schultergurtpolster; Gurtschildpolster; abnehmbarer Abduktionsführung; abnehmbare Bezüge.

Unsere Reha-Autositze

RECARO Axion 1 Reha - Schenkt Kindern mit besonderen Bedürfnissen Stabilität, Komfort und Schutz
Schenkt Kindern mit besonderen Bedürfnissen Stabilität, Komfort und Schutz
RECARO Monza CFX Reha - fördert die individuelle Mobilität und verbessert die Wahrnehmung
Fördert die individuelle Mobilität und verbessert die Wahrnehmung
Hercules Prime - Mitwachsender, modularer Reha-Autositz für eine lange Nutzungsdauer

Mitwachsender, modularer Reha-Autositz für eine lange Nutzungsdauer

Axkid ONE 3 Reha - Reha ISOFIX-Sitz, der Rückwärtsfahren bis zu einer Größe von 125 cm ermöglicht

Reha ISOFIX-Sitz, der Rückwärtsfahren bis zu einer Größe von 125 cm ermöglicht

Axkid NEXTKID Reha - Perfekte Anpassung durch flexible Seitenwangen und Kopfstütze
Perfekte Anpassung durch flexible Seitenwangen und Kopfstütze
Hercules Small - Geprüft nach der neuesten Autositz-Norm (R129) inkl. Seitenaufprallschutz.

Fortschrittlich und sicher: Jetzt NEU mit Seitenaufprallschutz!

THOMASHILFEN Major - Flexibler Allrounder für unkomplizierte Alltagseinsätze
Flexibler Allrounder für unkomplizierte Alltagseinsätze
THOMASHILFEN Commander - Spezialist für Kinder, die unterwegs viel Unterstützung brauchen
Spezialist für Kinder, die unterwegs viel Unterstützung brauchen
THOMASHILFEN Octopus - Reha-Gurtsystem als sichere Positionierungs-Lösung
Das Reha-Gurtsystem für Kinder, Jugendliche & Erwachsene
AVOVA Sperling Reha - maximale Sicherheit mit anpassungsfähigem 5-Punkt-Gurt und einfacher ISOFIX-Installation

maximale Sicherheit mit anpassungsfähigem 5-Punkt-Gurt und einfacher ISOFIX-Installation

    Downloads – AVOVA Sperling Reha

    Titel Version Größe Download
    Bestellbogen – AVOVA Sperling Reha
    2026-08 625.61 kb Download
    pdf Checkliste – Dieser Reha-Autositz passt zu uns 2026-08-13 134.88 kb Download
    pdf Erprobungsbericht - Reha-Autositze 2026-08-13 446.16 kb Download
    pdf EU-Konformitätserklärung - AVOVA Sperling Reha 2026 108.31 kb Download
    pdf Gebrauchsanweisung - AVOVA Sperling Reha DE/EN 2026-04 24.22 mb Download
    pdf Montageanleitung – Adapterplatte (High-Tech Unterbau) (Stand: 2024-05) 199.23 kb Download
    pdf Montageanleitung – Dreh- und Neigungsplatte (High-Tech Unterbau) (Stand: 2024-05) 392.03 kb Download
    pdf Montageanleitung – Drehplatte (High-Tech Unterbau) (Stand: 2024-05) 337.96 kb Download
    pdf Montageanleitung – Fußstütze (High-Tech Unterbau) (Stand: 2024-05) 327.67 kb Download
    pdf Montageanleitung – Fußstützenaufnahme (High-Tech Unterbau) (Stand: 2024-05) 267.48 kb Download
    pdf Montageanleitung – Fußstützenaufnahme mit SEATFIX (High-Tech Unterbau) (Stand: 2024-05) 322.17 kb Download
    pdf Montageanleitung – Neigungsplatte (High-Tech Unterbau) (Stand: 2024-05) 305.85 kb Download
    pdf Montageanleitung – Stabilisierungsbügel (High-Tech Unterbau) (Stand: 2024-05) 251.94 kb Download
    pdf Montageanleitung – Stützfuß (High-Tech Unterbau) (Stand: 2024-05) 264.58 kb Download
    pdf rehaKIND – Bedarfsermittlungsbogen PG 26 Sitzhilfen 582.96 kb Download
    pdf rehaKIND – Hinweise zu Bedarfsermittlungsbögen 61.08 kb Download
    pdf rehaKIND – Maßblatt Sitzen 42.74 kb Download
    pdf rehaKIND – Statuserhebung 2.17 mb Download
    pdf Ärztliche Bescheinigung – Sonderbau Auto-Kindersitze 2026-04 96.31 kb Download

    FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Reha-Autositzen


    Welche Normen gibt es bei Reha-Autositzen?

    Die aktuelle Zulassungsnorm für Kindersitze ist die UN ECE R129.

    Die UN ECE R129 stellt höhere Anforderungen an die Sicherheit. Neben dem Frontalaufprall wird auch der Seitenaufprall geprüft. Außerdem schreibt die Norm für Kleinkinder einen rückwärtsgerichteten Transport bis mindestens 15 Monate vor und orientiert sich bei der Auswahl des Kindersitzes in an die Körpergröße des Kindes.

    Für Kinder mit Behinderung reicht die herkömmliche Positionierung allein jedoch nicht immer aus. Deshalb verfügen viele Reha-Autositze zusätzlich über Positionierungsgurte. Diese unterstützen eine stabile Sitzposition und verbessern die Positionierung von Becken und Oberkörper. Wichtig: Positionierungsgurte dienen ausschließlich der Positionierung und ersetzen niemals die vorgeschriebene Sicherung mit dem integrierten 5-Punkt-Gurt oder dem fahrzeugeigenen Dreipunktgurt.

    Das gilt grundsätzlich für alle Kindersitze – sowohl für Reboarder als auch für vorwärtsgerichtete Sitze – solange das Kind kleiner als 1,00 m ist.

    Ausnahme: Bei Reboardern mit integriertem 5-Punkt-Gurt, wie z. B. dem RECARO Xenon 1 Reha oder dem Axkid ONE 3 Reha, erfolgt die Sicherung des Kindes direkt über den integrierten Sitzgurt; der fahrzeugeigene 3-Punkt-Gurt wird in diesen Fällen nicht zur Sicherung des Kindes verwendet.

    Mein Kind öffnet häufig das Gurtschloss während der Fahrt. Was kann ich tun?

    Sie sollten so schnell wie möglich anhalten und das Kind wieder angurten. Dem Kind sollte, soweit möglich, beigebracht werden, dass ein Abschnallen zum sofortigen Stopp der Fahrt führt. Wir raten von jeglichen technischen Hilfsmitteln, welche zum erschwerten Öffnen des Gurtschlosses führen, ab.

    Bedenken Sie bitte, dass im Ernstfall ein fremder Retter das Kind schnell aus dem Kindersitz befreien muss. Deshalb sollte der rote Öffnungsknopf direkt gefunden und geöffnet werden können.

    Was bedeutet Crash-Test?

    Bei einem Crash-Test wird eine Kollision von Fahrzeugen unter realistischen Bedingungen simuliert. Dieser kontrollierte Vorgang wird meist von unabhängigen Instituten durchgeführt. Über den Crash-Test wird die Sicherheit des Sitzes von unabhängiger Stelle bestätigt.

    Was ist ISOFIX?

    International genormtes Befestigungssystem für Kindersitze

    • Vereinfacht den Einbau des Kindersitzes.
    • Reduziert das Risiko von Einbaufehlern.
    • Sorgt für eine feste und sichere Verbindung zwischen Kindersitz und Fahrzeug.

    „Wenn kein Kind im Kindersitz sitzt, kann der Sitz – sofern vorgesehen – über ISOFIX mit den Verankerungspunkten des Fahrzeugs verbunden werden. Je nach Modell erfolgt zusätzlich eine Sicherung über einen Stützfuß oder einen Top Tether (Haltegurt).“

    Vor der Versorgung sollte anhand der Fahrzeugfreigabe und der Typenliste geprüft werden, ob der gewünschte Kindersitz für das eigene Fahrzeug geeignet ist.

    Achtung – Verwechslungsgefahr! ISOFIX ersetzt nicht die Sicherung des Kindes!
    Das Kind muss immer entsprechend der Gebrauchsanweisung des Kindersitzes gesichert werden – entweder mit dem integrierten 5-Punkt-Gurt des Sitzes oder, je nach Sitzmodell, mit dem fahrzeugeigenen Dreipunktgurt.

    ISOFIX bei Thomashilfen Reha-Autositzen

    Je nach Reha-Autositz wird ISOFIX unterschiedlich eingesetzt:

    Axkid ONE 3 Reha: Ein echter ISOFIX-Reboarder. Der Sitz wird ausschließlich über ISOFIX und Stützfuß im Fahrzeug befestigt. Das Kind wird mit dem integrierten 5-Punkt-Gurt des Sitzes gesichert. Ein fahrzeugeigener Dreipunktgurt wird hierfür nicht benötigt.

    RECARO Axion 1 Reha, RECARO Monza CFX Reha (früher Monza Nova Reha) sowie vergleichbare Sitze mit Seatfix: Hier dient ISOFIX bzw. Seatfix der zusätzlichen Stabilisierung des Kindersitzes. Das Kind wird weiterhin mit dem fahrzeugeigenen Dreipunktgurt oder – je nach Reha-Ausführung – zusätzlich mit dem integrierten Positionierungsgurt gesichert.

    Ist ein gebrauchter Auto-Kindersitz noch sicher?

    Kritisch wird es, wenn Sie die Vorgeschichte eines gebrauchten Sitzes nicht kennen!

    Sie gehen dann das Risiko ein, z.B. einen unfallgeschädigten Sitz für Ihr Kind zu verwenden. Wichtig zu wissen ist, dass bereits bei einem Unfall mit einer Aufprallgeschwindigkeit von etwa 10 km/h ein Autositz beschädigt werden kann.

    Bevor Sie also einen Sitz verwenden, den schon jemand vor Ihnen im Einsatz hatte: Lassen Sie den möglicherweise beschädigten Sitz von einem Hersteller überprüfen, der dafür geeignetes Equipment hat. Solche Kontrollen können nur mit Spezialgeräten durchgeführt werden. Nur eine Sichtprüfung allein ist keinesfalls ausreichend, da sich Mikrorisse in der Sitzschale gebildet haben können.

    Fachgemäße Sicherheitskontrollen sind in der Regel aufwändig und sehr teuer. Thomashilfen bietet daher diese Kontrollen nicht an und wir empfehlen, bei einem Unfall mit Aufprall Geschwindigkeit ab 10 km/h sicherheitshalber den alten Sitz gegen einen neuen Autositz auszutauschen.

    Wie lange muss mein Kind einen Kindersitz benutzen?

    Die gesetzliche Kindersitzpflicht endet, wenn das Kind 12 Jahre alt oder mindestens 150 cm groß ist. Bis zu diesem Zeitpunkt muss eine geeignete und zugelassene Rückhalteeinrichtung verwendet werden.
    Moderne Kindersitze werden heute nach der UN ECE R129 (i-Size) zugelassen. Das bedeutet: Für die Auswahl des passenden Kindersitzes ist die Körpergröße des Kindes entscheidend – nicht mehr die früher verwendeten Gewichtsgruppen. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Kind innerhalb des vom Hersteller angegebenen Größenbereichs des Kindersitzes liegt.

    Für Kinder mit Behinderung gelten häufig besondere Anforderungen. Spezielle Reha-Autositze sind als „Rückhalteeinrichtungen für besondere Anforderungen (S)“ zugelassen und haben zusätzliche Belastungstests bestanden. Dadurch können sie – je nach Modell – auch über die üblichen Einsatzbereiche hinaus genutzt werden und bieten Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf eine sichere und individuelle Versorgung.
    Beispiele aus dem Thomashilfen Sortiment:

    Der Hercules Prime eignet sich insbesondere für größere Kinder, Jugendliche, wenn herkömmliche Reha-Autositze zu klein geworden sind, aber weiterhin eine sichere Positionierung und zusätzliche Unterstützung im Fahrzeug erforderlich sind.

    Tipp: Reha-Autositze mit der Kennzeichnung „S“ (Rückhalteeinrichtung für besondere Anforderungen) erkennen Sie an der entsprechenden Kennzeichnung auf dem Sitz. Sie wurden speziell für Menschen mit Behinderung entwickelt und erfüllen zusätzliche Anforderungen an Sicherheit und Belastbarkeit. Dadurch können sie – je nach Modell – auch außerhalb der üblichen Größen herkömmlicher Kindersitze eingesetzt werden.

    Mein Kind hat nicht genügend Platz in seinem rückwärtsgerichteten Sitz für die Füße?
    Das ist eher eine Frage des Komforts und nicht gefährlich für das Kind. Rückwärtsgerichtete Kindersitze bieten deutlich mehr Sicherheit. In Norwegen und Schweden wird der rückwärtsgerichtete Transport des Kindes aus Sicherheitsgründen deutlich mehr praktiziert als bei uns.
    Bei einem Auto-Unfall war das Kind im Sitz an Bord!
    Hierzu sollten Sie wissen, dass bereits bei einem Unfall mit einer Aufprallgeschwindigkeit von etwa 10 km/h ein Autositz beschädigt werden kann. Bevor Sie als einen gebraucht Sitz verwenden: Lassen Sie Ihn von einem Hersteller mit dafür geeignetem Equipment überprüfen. Solche Kontrollen können nur mit Spezialgeräten durchgeführt werden. Eine Sichtprüfung allein ist keinesfalls ausreichend da sich Mikrorisse in der Sitzschale gebildet haben können. Fachgemäße Sicherheitskontrollen sind in der Regel aufwendig und sehr teuer. Thomashilfen bietet daher diese Kontrollen nicht an und wir empfehlen, bei einem Unfall mti Aufprallgeschwindigkeit ab 10 km/h sicherheitshalber den alten Sitz gegen einen neuen Autositz auszutauschen.
    Kann ich neue Bezüge für meinen Kinder-Autositz kaufen?
    Der Bezug nutzt sich im Laufe der Zeit ab. Er wird strapaziert und Sonnenlicht und Schmutz wirken auf ihn ein. Bei normalem Verschleiß ist nach einer Benutzungszeit von 3 bis 4 Jahren ein Austausch des Bezuges ratsam. Die modernen Bezüge der Recaro-Sitze sind sehr pflegeleicht und einfach abzubauen. Der Bezug ist Bestandteil der Bauartgenehmigung! Deshalb verwenden Sie bitte nur Original-Ersatzbezüge.
    Wie viele Jahre darf man Auto-Kindersitze benutzen?

    Für Auto-Kindersitze gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Nutzungsdauer. Die tatsächliche Nutzungsdauer richtet sich nach den Herstellerangaben sowie dem technischen Zustand
    des Produkts.

    Für Thomashilfen Reha-Autositze gilt eine theoretische Nutzungsdauer von bis zu 6 Jahren, sofern der Sitz fachgerecht verwendet sowie regelmäßig nach den Herstellerangaben gewartet wird. Befindet sich der Sitz anschließend weiterhin in einem sicheren und technisch einwandfreien Zustand, kann er auch über diesen Zeitraum hinaus verwendet werden. Die Nutzungsdauer wird dabei immer im Einzelfall durch den Fachhandel beurteilt.

    Zeiten der Einlagerung beim Fachhandel werden nicht auf die Nutzungsdauer angerechnet. Verschleißteile wie Polster, Bezüge oder Gurtschoner sind von der Nutzungsdauer ausgenommen und können bei Bedarf ausgetauscht werden.

    Ist es sicherer einen Kindersitz auf dem Beifahrersitz oder der Rückbank zu befestigen?

    Unfallstatistiken zeigen, dass Auto-Kindersitze die größte Sicherheit für das Kind bei einer Platzierung des Sitzes auf der Rückbank hinter dem Beifahrer bieten.
    Aber Achtung! Eine Vielzahl von Unfällen passiert auch deshalb, weil der Fahrer sich während der Fahrt zu seinem Kind auf der Rückbank umdreht.

    Eine Benutzung des Auto-Kindersitzes auf dem Beifahrersitz wird gerade beim Transport von behinderten Kindern – aufgrund des möglichen und z. T. erforderlichen direkten Sichtkontaktes mit dem Kind – häufig bevorzugt.

    Voraussetzung hierfür ist aber die ausdrückliche Erlaubnis des Kindersitz-Herstellers (siehe Hinweise in der Gebrauchsanweisung), den Kindersitz auf der Beifahrerseite platzieren zu können und dass ein vorhandener Front-Airbag deaktiviert wird.

    Bei rückwärtsgerichteten Sitzen (z.B. Axkid One Reha 3 oder Sitzschalen) ist der Schutz des Kindes auch auf dem Beifahrersitzplatz gewährleistet – doch auch hier gilt, dass der vorhandene Airbag deaktiviert sein muss. Sicherer ist es aber, auch rückwärtsgerichtete Auto-Kindersitze auf der Rückbank zu platzieren. Durch einen zusätzlichen Spiegel (überall im Baby-Fachmärkten erhältlich) können Sie dann sogar den Sichtkontakt ermöglichen.

    Wir empfehlen grundsätzlich die Verwendung des Auto-Kindersitzes auf der Rückbank und dort immer auf der Beifahrerseite. Damit können Sie das Kind von der sicheren Bürgersteigseite aus in das Fahrzeug setzen.

    Seit wann müssen Kinder im Fahrzeug angeschnallt werden?

    In Deutschland gilt seit 1993 eine gesetzliche Sicherungspflicht für Kinder im Auto. Kinder müssen bis zum 12. Lebensjahr oder bis zu einer Körpergröße von 150 cm mit einer geeigneten und zugelassenen Rückhalteeinrichtung gesichert werden.

    Moderne Kindersitze werden  nach der UN ECE R129 (i-Size) zugelassen. Entscheidend für die Auswahl ist heute in der Körpergröße des Kindes.

    Für Kinder mit Behinderung reicht die herkömmliche Positionierung allein jedoch nicht immer aus. Deshalb verfügen viele Reha-Autositze zusätzlich über Positionierungsgurte, die Becken und Oberkörper stabilisieren und eine sichere Sitzhaltung unterstützen.

    Wichtig: Positionierungsgurte dienen ausschließlich der Positionierung und ersetzen niemals die vorgeschriebene Sicherung mit dem integrierten 5-Punkt-Gurt oder dem fahrzeugeigenen Dreipunktgurt.

    Was ist bei der Benutzung von Kindersitzen in Verbindung mit Airbags im Auto zu beachten?

    Beachten Sie stets die Hinweise in der Gebrauchsanweisung des Kindersitzes sowie im Fahrzeughandbuch.

    Rückwärtsgerichtete Kindersitze (Reboarder) dürfen auf einem Beifahrersitz nur verwendet werden, wenn der Frontairbag deaktiviert ist. Andernfalls besteht bei einem Unfall ein erhebliches Verletzungsrisiko.

    Seitenairbags stellen in der Regel kein Problem dar, wenn das Kind korrekt im Kindersitz gesichert ist und sich nicht aus dem Sitz herauslehnen kann.

    Gerade bei größeren Kindern und Kindern mit Behinderung empfehlen sich Kindersitze mit hohen Seitenwangen und gutem Seitenaufprallschutz. Modelle wie der RECARO Xenon 1 Reha, RECARO Axion 1 Reha oder Axkid NEXTKID Reha bieten durch ihre tief ausgeformte Sitzschale und den ausgeprägten Seitenaufprallschutz zusätzliche Sicherheit und unterstützen gleichzeitig
    eine stabile Sitzposition.

    Wichtig: Die Hinweise des Fahrzeugherstellers und des Kindersitzherstellers haben immer Vorrang. So stellen Sie sicher, dass Kindersitz und Airbags optimal zusammenwirken.

    Passen alle von Thomashilfen angebotenen Autositze in jedes Automodell bzw. auf die Rückbank?

    Grundsätzlich sind die Reha-Autositze von Thomashilfen für viele Fahrzeugmodelle geeignet. Ob ein bestimmter Sitz in Ihr Fahrzeug passt, sollte jedoch immer anhand der aktuellen Typenliste des jeweiligen Herstellers geprüft werden. Nur die dort aufgeführten Fahrzeuge wurden für den jeweiligen Sitz getestet und freigegeben.

    Vor der Auswahl sollten Sie außerdem überlegen, in welchem Fahrzeug oder in welchen Fahrzeugen der Sitz eingesetzt wird, ob eine ISOFIX-Anbindung vorhanden ist und welche individuellen Anforderungen Ihr Kind an die Sitzversorgung hat. Diese Punkte helfen dabei, die passende Versorgung zu finden.

    Unser Tipp: Lassen Sie sich von einem qualifizierten Reha-Fachhändler oder der Thomashilfen Elternberatung beraten. Gemeinsam finden Sie den Reha-Autositz, der sowohl zu den Bedürfnissen Ihres Kindes als auch zu Ihrem Fahrzeug und Ihrem Familienalltag passt.

    Was bedeuten „Typenliste“ und „Fahrzeugfreigabe“ bei ISOFIX?

    Die Typenliste bzw. Fahrzeugfreigabe zeigt, in welchen Fahrzeugmodellen ein ISOFIX-Kindersitz verwendet werden darf. Sie hilft dabei zu prüfen, ob der Kindersitz für die ISOFIX-Verankerungspunkte Ihres Fahrzeugs zugelassen ist.

    Tipp: Prüfen Sie vor dem Kauf immer die Typenliste bzw. Fahrzeugfreigabe des Herstellers. So stellen Sie sicher, dass der Kindersitz sicher und vorschriftsmäßig in Ihrem Fahrzeug verwendet werden kann.

    Die Begurtung wird meinem Kind zu eng. Brauche ich einen größeren Sitz?

    Diese Frage stellt sich häufig, besonders im Winter, wenn Kinder durch dicke Jacken oder Winteroveralls voluminöser gekleidet sind. Nach der aktuellen i-Size Norm (UN R129) richtet sich die Auswahl des Kindersitzes in erster Linie nach der Körpergröße des Kindes – nicht mehr primär nach dem Gewicht.

    Wichtig ist dabei: Die Gurte müssen immer eng am Körper anliegen, damit der Sitz im Falle eines Unfalls optimal schützen kann. Auftragende Kleidung sollte deshalb im Kindersitz möglichst vermieden werden. Besser ist es, das Kind dem Innenraum des Fahrzeugs entsprechend zu kleiden oder eine Decke über den korrekt angeschnallten Gurt zu legen.

    Ein Wechsel in den nächsten Sitz ist erst dann erforderlich, wenn die vom Hersteller angegebene Größenbegrenzung des aktuellen Sitzes erreicht ist. Ein zu früher Wechsel kann die Schutzwirkung deutlich reduzieren.

    Kann ich einen Auto-Kindersitz auf dem Beifahrersitz benutzen?

    Kindersitze können prinzipiell immer auch auf dem Beifahrersitz benutzt werden. Es ist jedoch ratsam, den Beifahrersitz ganz nach hinten zu schieben, um dem Kind größtmögliche Beinfreiheit zu ermöglichen. Ist ein Beifahrerairbag vorhanden, muss dieser grundsätzlich ausgeschaltet werden. Falls kein Schalter vorhanden, hilft Ihnen Ihre Auto-Fachwerkstatt.

    Beachten Sie dazu bitte sowohl die Ausführungen in der Gebrauchsanleitung Ihres Kindersitzes als auch die Hinweise im Handbuch Ihres Fahrzeuges.

    Generell sollen Kinder aber möglichst auf den hinteren Sitzplätzen transportiert werden – dort ist das Verletzungsrisiko am geringsten.

    Kann man eine Sitzerhöhung (Booster) auch ohne Rückenlehne verwenden?

    Nach der aktuellen UN ECE R129 sind einige Sitzerhöhungen auch ohne Rückenlehne zugelassen. Aus Sicherheitsgründen empfehlen Fachleute jedoch, möglichst einen Kindersitz mit Rückenlehne zu verwenden.

    Die Rückenlehne verbessert den Seitenaufprallschutz, schützt Kopf, Nacken und Oberkörper und sorgt dafür, dass der fahrzeugeigene Dreipunktgurt korrekt über Schulter und Becken verläuft. Gleichzeitig bietet sie mehr Komfort und verhindert, dass der Kopf beim Schlafen seitlich abkippt.

    Gerade für Kinder mit Behinderung ist ein Kindersitz mit Rückenlehne besonders empfehlenswert. Viele benötigen aufgrund einer eingeschränkten Rumpf- oder Kopfkontrolle zusätzlichen Halt. Reha-Autositze bieten hierfür neben einem ausgeprägten Seitenhalt häufig auch individuelle Positionierungshilfen, die eine sichere und stabile Sitzposition während der Fahrt unterstützen.

    Kann mein Kind im Auto die Winterjacke anbehalten?

    Trägt ein Kind einen dicken Anorak oder Overall, lässt sich der Sicherheitsgurt des Kindersitzes nicht straff spannen, sitzt nicht an der richtigen Stelle und vor allem nicht nah genug am Körper. Im Falle des Falles muss der Gurt erst die dicke Daunenfüllung der Jacke zusammendrücken, bevor er das Kind festhalten kann. Das schränkt die Sicherheit erheblich ein. Deshalb ist es notwendig, die Jacke auszuziehen. Bis die Temperatur im Auto angenehm ist, kann man das Kind mit seinem Anorak oder einer Decke zudecken.

    Was ist ein „Top Tether“?

    Der Top Tether ist ein zusätzlicher Haltegurt bei bestimmten ISOFIX-Kindersitzen. Er wird an einem dafür vorgesehenen Verankerungspunkt im Fahrzeug befestigt und reduziert bei einem Frontalaufprall die Vorwärtsbewegung bzw. das Kippen des Kindersitzes.

    Kindersitze mit Top Tether dürfen nur in Fahrzeugen verwendet werden, die über einen entsprechenden ISOFIX-Ankerpunkt und einen Top-Tether-Befestigungspunkt verfügen. Ob Ihr Fahrzeug dafür geeignet ist, entnehmen Sie der Typenliste bzw. Fahrzeugfreigabe des Kindersitzherstellers.

    Wichtig: Der Top Tether ist Teil des Befestigungssystems des Kindersitzes und ersetzt nicht die Sicherung des Kindes mit dem integrierten 5-Punkt-Gurt oder ggfs. dem fahrzeugeigenen Dreipunktgurt.

    Mein Kind öffnet häufig das Gurtschloss während der Fahrt. Was kann ich tun?

    Sie sollten so schnell wie möglich anhalten, das Kind wieder angurten und über die Gefahr belehren, bevor die Fahrt fortgesetzt wird. Unter Umständen muss diese "erzieherische Maßnahme" mehrmals wiederholt werden. Vermeiden Sie auf jeden Fall, Ihr Kind für das Öffnen des Schlosses zu loben oder dessen Fähigkeit anderen sogar vorzuführen.

    Bedenken Sie bitte, dass im Ernstfall ein fremder Retter das Kind schnell aus dem Kindersitz befreien muss.

    Ein zu schwer oder gar nicht zu öffnendes Schloss würde dies möglicherweise verhindern. Von daher empfehlen wir, auch wenn es gerade bei behinderten Kindern manchmal schwierig ist, keine technischen Hilfsmittel zu verwenden wie z.B. druckkrafterhöhendes Gurtschloss, Abdeckung für das Gurtschloss, etc.

    Sind Reha-Autositze beim Wechsel in ein anderes Fahrzeug zu schwer?

    Ältere Reha-Autositze waren häufig schwer und dadurch im Alltag unhandlich. Moderne Reha-Autositze verbinden heute hohe Sicherheit, angenehmen Sitzkomfort und ein geringes Eigengewicht.

    Mit dem RECARO Axion 1 Reha z.B. bieten wir einen der leichtesten Reha-Autositze seiner Klasse.
    Mit einem Basisgewicht von nur 6 kg lässt sich der Sitz einfach zwischen verschiedenen Fahrzeugen wechseln – ein großer Vorteil für Familien, die den Autositz regelmäßig umsetzen oder transportieren.

    Trotz seines geringen Gewichts müssen Sie keine Kompromisse eingehen: Der RECARO Axion 1 Reha bietet einen hohen Seitenaufprallschutz sowie vielfältige Möglichkeiten zur individuellen Anpassung und Positionierung für Kinder mit besonderen Bedürfnissen.

    Woran erkennt man, dass der 5-Punkt-Gurt richtig angelegt ist?

    Faustregel: Maximal drei Finger dürfen zwischen Schultergurt und Brustkorb des Kindes passen. Wenn ältere Kinder selbst ihren Gurt schließen wollen, müssen sich die FahrerInnen davon überzeugen, dass der Gurt auch tatsächlich straff sitzt.

    Warum sind rückwärtsgerichtete Kinder-Autositze eigentlich sicherer?

    Rückwärtsgerichtete Kindersitze (Reboarder) bieten besonders bei einem Frontalaufprall den bestmöglichen Schutz. Da der Kopf von kleinen Kindern im Verhältnis zum Körper deutlich schwerer ist als bei Erwachsenen, werden Kopf, Nacken und Wirbelsäule in einem rückwärtsgerichteten Sitz wesentlich geringer belastet. Die Aufprallkräfte verteilen sich über die gesamte Rückenfläche.

    Studien der schwedischen Unfallforschung zeigen, dass rückwärtsgerichtete Kindersitze das Risiko schwerer Verletzungen um bis zu 92 % reduzieren können.

    Mit dem Axkid ONE 3 Reha bietet Thomashilfen einen modernen Reboarder für Kinder mit Behinderung. Er ermöglicht rückwärtsgerichtetes Fahren bis zu einer Körpergröße von 125 cm und kombiniert höchste Sicherheit mit individueller Positionierung und hohem Sitzkomfort.

    Kann ich den Beifahrersitz benutzen, obwohl sich der Beifahrer-Airbag nicht deaktivieren lässt?

    Ein rückwärtsgerichteter Autokindersitz darf unter keinen Umständen vor einem aktivierten Airbag platziert werden! Es ist lebensgefährlich für Ihr Kind. Wenn Sie den Airbag nicht fachgerecht ausbauen oder stilllegen lassen, darf der Beifahrersitz für diesen Sitz nicht benutzt werden!

    Müssen Kinder auch im Taxi gesichert werden?

    Ja. Auch im Taxi gilt grundsätzlich die Sicherungspflicht für Kinder. Deshalb sollten Eltern bereits bei der Bestellung angeben, dass ein Kind mitfährt und ein geeigneter Kindersitz benötigt wird.

    Für Kinder mit Behinderung empfiehlt es sich jedoch, den individuell angepassten Reha-Autositz immer mitzunehmen. Nur so ist sichergestellt, dass das Kind optimal positioniert und entsprechend seinen individuellen Bedürfnissen sicher transportiert wird.

    Tipp: Prüfen Sie vor der Fahrt, ob der Reha-Autositz für das Taxi bzw. Fahrzeug geeignet ist und sich dort sicher befestigen lässt.

    Welchen Kindersitz benutzt man für Kinder mit Behinderungen?

    Welcher Reha-Autositz der richtige ist, hängt von den individuellen Bedürfnissen Ihres Kindes ab. Faktoren wie Körpergröße, Kopf- und Rumpfkontrolle, Muskeltonus sowie die benötigte Positionierung spielen bei der Auswahl eine wichtige Rolle.

    Deshalb sollte die Versorgung immer gemeinsam mit einem erfahrenen Sanitätshaus oder Fachhändler erfolgen. Wichtig ist außerdem, den Reha-Autositz gemeinsam mit Ihrem Kind im eigenen Fahrzeug anzupassen und eine Sitzprobe durchzuführen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass der Sitz sowohl zu Ihrem Kind als auch zu Ihrem Fahrzeug passt.

    Sie haben Fragen zur Auswahl eines Reha-Autositzes? Nutzen Sie die kostenfreie Elternberatung von Thomashilfen. Die erfahrenen Produktspezialisten unterstützen Sie bei der Auswahl des passenden Reha-Autositzes und vermitteln bei Bedarf einen Fachhändler in Ihrer Nähe, der eine individuelle Anpassung und Sitzprobe durchführen kann.

    Welcher Platz ist der sicherste für Kinder im Auto?

    Der beste Platz für ein Kind im Auto ist auf der Rückbank hinter dem Beifahrersitz. Beim Ein- und Aussteigen befinden Sie sich selbst und Ihr Kind auf der Gehwegseite und nicht mitten auf der Fahrbahn. Auch wenn zwei oder mehr Kinder im Auto befördert werden, sollten sie immer auf der Gehwegseite ein- und aussteigen. Die Kindersicherungen an den Türen sollten immer aktiviert sein. Der Platz in der Mitte der Rückbank ist, wenn Dreipunktgurte vorhanden sind, ebenfalls optimal und bietet dem Kind zusätzlich einen freien Blick nach vorne. Bei gegen die Fahrtrichtung montierten Kindersitzen sollte am besten eine Begleitperson mit hinten sitzen, die sich um den Nachwuchs kümmert. Und sicher ist es nicht verkehrt, ab und an zu prüfen, ob das Gurtschloss nicht bereits von pfiffigen kleinen Kinderhänden geöffnet wurde.

    Wie sichere ich mein Kind richtig?

    Darauf achten, dass sich der Kindersitz fest und sicher befestigen lässt. Der Sitz darf nicht kippen oder verrutschen. Auf den richtigen Gurtverlauf beim Kind achten. Den Schultergurt immer sauber über die Schulter und möglichst mittig über das Schlüsselbein anlegen. Der Beckengurt sollte so tief wie möglich über die Leistenbeuge laufen. Den Schultergurt niemals unter dem Arm des Kindes durchführen! Kindersitz und Kind immer straff und so eng wie möglich angurten. Gurtverlauf und Kopfabstützung nach Bedarf an das wachsende Kind anpassen. Und bei Sitzen mit Fangkörper darf das Fangelement keinesfalls weggelassen werden.

    Darf ich Taschen oder Gepäck im Fußraum vor dem Stützfuß abstellen?

    Nein: Der Bereich vor dem Stützfuß muss stets frei bleiben. Wickeltaschen, Einkaufstaschen oder andere Gegenstände dürfen dort nicht abgestellt werden, da andernfalls die Funktion des Stützfußes im Falle eines Unfalls beeinträchtigt werden kann und der Reha-Autositz möglicherweise nicht mehr den vorgesehenen Schutz bietet.

    Bei Fahrzeugen mit Bodenluke darf der Stützfuß zudem nicht auf dem Lukendeckel positioniert werden; je nach Herstellerangaben ist entweder der Fahrzeugboden in diesem Bereich entsprechend verstärkt und als Aufstellfläche vorgesehen oder die Fläche ist nicht geeignet.

    Maßgeblich sind in jedem Fall die Angaben im Fahrzeughandbuch!

    Zulassungsarten von Auto-Kindersitzen

    Je nach Kindersitz gibt es unterschiedliche Zulassungsarten. Sie geben Auskunft darüber, in welchen Fahrzeugen ein Kindersitz verwendet werden darf.

    1. Integrale Systeme (für Babys & Kleinkinder)

    Diese Sitze besitzen ein eigenes Gurtsystem (z. B. 5-Punkt-Gurt) oder einen Fangkörper.

    1. i-Size (Universal ISOFIX): Die höchste Stufe der universellen Zulassung. Diese Sitze passen garantiert auf jeden Fahrzeugsitzplatz, der vom Autohersteller mit dem „i-Size“-Logo gekennzeichnet ist. Sie werden zwingend mit ISOFIX sowie einem zusätzlichen Verankerungspunkt (Stützfuß oder Top-Tether) befestigt.
    2. Universal Belted (Universell mit Fahrzeuggurt): Seit der Phase 3 der Verordnung (ECE R129/03) können auch Sitze ohne ISOFIX eine universelle Zulassung erhalten.
      Sie werden rein mit dem 3-Punkt-Gurt des Fahrzeugs befestigt, müssen aber strenge Kompatibilitätsvorgaben erfüllen.
    3. Specific vehicle (Fahrzeugspezifisch): Gilt für Sitze, die aufgrund ihrer Konstruktion (z. B. besondere Abmessungen oder spezielle Stützfüße) nicht in jedes Auto passen. Für diese Sitze gibt es eine Typenliste (Fahrzeugliste) des Herstellers. Sie können sowohl auf ISOFIX-Basis als auch mit Gurtsicherung zugelassen sein.

    2. Nicht-integrale Systeme (Sitzerhöhungen für größere Kinder)

    Diese Sitze (meist ab ca. 100 cm Körpergröße) nutzen den 3-Punkt-Gurt des Fahrzeugs, um das Kind anzuschnallen.

    1. i-Size Booster Seat (Universelle Sitzerhöhung): Eine universelle Zulassung für Sitzerhöhungen (mit Rückenlehne). Sie passen auf jeden i-Size-Sitzplatz im Auto. Sie können zusätzliche ISOFIX-Rastarme zur Stabilisierung haben, die primäre Sicherung erfolgt aber über den Fahrzeuggurt.
    2. Specific vehicle Booster (Fahrzeugspezifische Sitzerhöhung): Wenn die Sitzerhöhung breiter ist oder die ISOFIX-Befestigung so konstruiert ist, dass sie nicht universell passt, wird sie als fahrzeugspezifisch zugelassen. Auch hier ist zwingend die Fahrzeug-Typenliste zu prüfen.
    Wann in den nächsten Sitz wechseln?

    Generell empfiehlt es sich, den Kindersitz erst zu wechseln, wenn dies unbedingt erforderlich ist, um die maximale Nutzungsdauer auszuschöpfen und das Risiko schwerer Verletzungen zu minimieren. Diese Regel gilt, solange der aktuelle Kindersitz noch optimal passt. Die Herstelleranleitung gibt dabei wichtige Hinweise, wie beispielsweise Mindestabstände zum oberen Rand oder zur festen Kopfstütze.

    Eine Ausnahme bildet die Babyschale, insbesondere wenn danach ein rückwärtsgerichteter Sitz genutzt wird. Hier bleibt die sichere Fahrtrichtung erhalten, und die leicht aufrechtere Sitzposition reduziert die Nackenbelastung im Falle eines Unfalls. Achten Sie darauf, dass das Kind gemäß der Anleitung in den rückwärtsgerichteten Kindersitz passt. Ein Wechsel von der Babyschale zum rückwärtsgerichteten Sitz vor Ende der empfohlenen Nutzungszeit ist dann eine sichere Option.

    Wie oft sollte die Größe des Kindersitzes überprüft werden?

    Der Kindersitz darf nicht zu klein sein. Achten Sie besonders darauf, dass der Kopf des Kindes nicht über den Sitz hinausragt. Wenn bei einem Unfall der Kopf gegen die Oberkante eines zu kleinen Sitzes schleudert, kann dies schwere Verletzungen zur Folge haben. Ist der Kindersitz mitwachsend, passen Sie die Höhe von Rückenlehne, Begurtung und Kopfstützen immer wieder dem Wachstum des Kindes an.

    Was bringt der Top Tether?

    Er bietet bei Frontalunfällen zusätzlichen Schutz, indem er die Rotationsbewegung des Kindersitzes begrenzt. Dadurch wird die Vorwärtsbewegung des Kinderkopfs reduziert, was Verletzungen im Kopf-, Wirbelsäulen- und Nackenbereich vorbeugt. Der Top Tether trägt so wesentlich zur Sicherheit bei, indem er den Sitz besser fixiert.